Trittschalldämmung bei Rigid Vinyl – mit Unterlage oder integriert

Trittschalldämmung bei Rigid Vinyl – mit Unterlage oder integriert

Für Ihr positives Wohngefühl gibt es zahlreiche Unterlagen mit unterschiedlichen Eigenschaften zur Dämmung. Mit den richtigen Tipps finden Sie im Handumdrehen die passende Vinyl Trittschalldämmung. Wir vom Parkett Forum Darmstadt haben in Darmstadt sowie in Bad Vilbel, Bad Homburg und im Main-Taunus-Kreis umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Daher haben wir für Sie zusammengestellt, auf was Sie achten müssen und wie Trittschalldämmung und Fußbodenheizung zusammen funktionieren.

Welche Unterlagen es gibt

Vinylboden und Dämmung müssen zusammenpassen. Informieren Sie sich daher beim Hersteller, welche Dämmung infrage kommt. Übrigens: Die Wahl der Unterlage hat Einfluss auf die Garantie für den Vinylboden. Zu den gängigsten Arten Trittschalldämmung zählen:

  • Kork: Schalldämmung je nach Qualität, Naturprodukt, wärmedämmend, nicht ideal zu Fußbodenheizung
  • Latex: gute Schalldämmung, schlecht wärmeleitend, nicht optimal zu Fußbodenheizung
  • PE-Folie: trennt Boden von Untergrund, optimal wenn keine Dämmung vorgeschrieben ist
  • Polystyrol-Platten: besonders leicht, geringere Schallreduzierung, wärmedämmend, nicht gut zu Fußbodenheizung
  • PU-Schwerschaum: hohes Gewicht, hohe Schalldämmung, lässt Wärme gut durch, passend zu Fußbodenheizung

Beim PU-Schwerschaum unterscheiden wir drei Ausprägungen. Während die entkoppelnde Trittschalldämmung Vinyl mit herausragenden Schrumpfverhalten und Dehnverhalten Klick-Vinyl ergänzt, sorgt die haftende Trittschalldämmung für Antirutsch-Eigenschaften unter schwimmender Verlegung. Für Designboden und Klebevinyl eignet sich die selbstklebende Trittschalldämmung.

Handwerker verlegt Vinylboden als Symbol für die passende Tittschalldämmung bei Rgid Vinyl
©Anselm / stock.adobe.com

Was integrierte Dämmung bedeutet

Für ein angenehmes Wohnambiente dämmt eine Unterlage Geräusche, die beim Begehen des Bodens auftreten, die Schallentwicklung zu nebenliegenden Räumen und gleicht kleine Unebenheiten aus. Entscheiden Sie sich für einen Boden mit integrierter Dämmung, ist die Trittschalldämmung an der Unterseite des Bodens aufgeklebt. Eine zusätzliche Unterlage erübrigt sich also.

Was beim Untergrund beachtet werden muss

Jeder Untergrund muss nach DIN Norm 18365 fest, trocken, eben und tragfähig sein, um mit einer Vinyl Unterlage versehen zu werden. Besonders unkompliziert eignet sich Estrich für jede Vinyl Trittschalldämmung. Als minimal obligate Trennlage gilt die PE-Folie. Auf Trockenestrich hingegen sollten Sie mindestens Polystyrol-Platten setzen.

Sind alte Bodenbeläge wie Fliesen vorhanden, ist die passende Trittschalldämmung essentiell. Diese Unterlage dämmt sowie entkoppelt neuen und alten Untergrund. Alte Dielen, oder weitere Untergründe aus Holz, erfahren durch die Vinyl Unterlage eine deutliche Trittschallverbesserung. Unterschiedliches Verhalten der verschiedenen Böden beim Dehnen und Schrumpfen gleicht die Trittschalldämmung Vinyl ebenso aus.

Trittschall und Fußbodenheizung – funktioniert das?

Rigid Vinyl kann problemlos auf Fußbodenheizung verlegt werden. Achten Sie bei der Auswahl der Unterlage auf die Werte des sogenannten Wärmedurchlasswiderstands. Je geringer der Wert nach DIN Norm 12667 ist, desto weniger hemmt die Dämmung die von der Heizung abgegebene Wärme und Sie haben angenehm warme Füße.Sie haben weitere Fragen? Rund um Darmstadt ist unser kompetentes Team vom Parkett Forum Darmstadt in Bad Vilbel, Bad Homburg und im Main-Taunus-Kreis für Sie da.