Die Vor- und Nachteile von Bambusparkett

Die Vor- und Nachteile von Bambusparkett


Wenn Sie auf der Suche nach Parkett für Ihre Böden sind, kommen Sie um die Option Bambusparkett nicht herum. Bambus ist exotisch, widerstandsfähig und nachhaltig. Welche Vorteile Bambusparkett hat, welche möglichen Nachteile es gibt und wie es am besten eingesetzt wird, verraten wir von Parkett Forum Darmstadt Ihnen hier.

Welche Vorteile hat Bambusparkett?

Die Vorteile von Bambusparkett sind zahlreich, doch besonders ein Pro-Argument wird in den vergangenen Jahren wichtiger: die Nachhaltigkeit. Doch was macht Bambus so nachhaltig und ressourcensparend?

  • Die Bambuspflanze wächst sehr schnell nach
  • Bei der Ernte muss die Pflanze selbst nicht zerstört werden
  • Langlebigkeit durch Robustheit
  • Langlebigkeit durch schnittfeste Oberfläche
  • Bambus kann fast überall auf der Welt angebaut werden

Ein weiterer Vorteil ist die Unempfindlichkeit beziehungsweise Widerstandsfähigkeit von Bambus gegenüber Feuchtigkeit. Da Bambus vor allem in feuchten Regionen wächst, hat er auch in Parkettform keine Probleme mit feuchten Umgebungen. Doch nicht nur, dass Bambus Feuchtigkeit gut aushält, er ist dabei außerdem sehr robust. Die hohe Tragkraft lässt Bambus auch unter extremer Belastung (und bei korrekter Verlegung) nicht brechen, biegen oder zerkratzen.

Bambusparkett ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: in vertikaler oder horizontaler Art. Bei vertikalem Parkett werden die aus dem Bambus gewonnenen Streifen (genannt: Lamellen) hochkant verbunden, was eine sehr feine Linienführung hervorbringt und modern wirkt. Die horizontalen Bambusparketts haben nebeneinander verbundene Lamellen, weshalb die exotische Eigenart der Pflanze erhalten bleibt und Nodien (Bambusknoten) sichtbar sind. Sie haben also die Wahl – doch beide Optionen vereint, dass Bambus nicht der typische Bodenbelag im europäischen Raum ist und somit auffällt und besonders ist.

Welche Nachteile hat Bambusparkett?

Bambusparkett Boden und Treppe
© adobeStock/travelguide

So gut sich Bambusparkett für feuchte Räume und Umgebungen eignet, für trockene Bereiche ist es eher ungeeignet. Bambusparkett in trockenen Räumen kann Fugen und Risse bilden. Abhilfe kann ein Luftbefeuchter schaffen. Bambus sollte immer mit einer vollflächigen Verklebung und Verleimung verlegt werden. Somit ist eine schwimmende Verlegung selten bis nie eine gute Option für Bambusparkett, sonst kann es unter anderem zu Trittschall kommen.

Wenn Sie eine Fußbodenheizung verwenden, ist Bambusparkett nicht problemlos einzusetzen. Da Bambus feuchtigkeitsliebend ist, können Heizungssysteme das Material angreifen und schädigen. Vor der Entscheidung für Bambus sollten Sie also immer überprüfen, ob Ihre Fußbodenheizung für Bambus geeignet ist. Oder Sie kontaktieren das Parkett Forum Darmstadt und wir arbeiten gemeinsam an einem Konzept.

Ein letzter Nachteil, den Bambusparkett hat, ist, dass er sich schwer bis gar nicht einfärben lässt. Somit ist die Variabilität nicht so stark wie bei anderen Parkettarten.

Für welche Räume ist Bambusparkett geeignet?

Bambusparkett wird vor allem in feuchten Räumen des Hauses genutzt. Bäder, Küchen und Saunen sind ausgesprochen gute Orte für Bambus. Theoretisch lässt sich Bambus jedoch in allen Räumen verarbeiten, wenn Sie die Feuchtigkeit und Temperatur in diesen Umgebungen regulieren beziehungsweise konstant halten können.

Viele Bambus-Fans schätzen dabei die hohe Widerstandsfähigkeit des Materials, die es ermöglicht, auch schwere Möbel oder andere Gegenstände zu platzieren, ohne mit negativen Folgen zu kämpfen – allerdings darf auch hier die entsprechende Trägerschicht nicht vergessen werden, um absolute Sicherheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Bei allen Fragen zur Verwendung von Bambusparkett stehen wir Ihnen selbstverständlich mit unserem Fachwissen zur Verfügung.